Schnellstart

Dies ist ein sicheres Z-Wave Gerät vom Typ Schalter (Ein/Aus) für Anwendung in Europa. Das Gerät bitte mit dem Stromnetz verbinden, um es nutzen zu können. Um dieses Gerät zu einem Z-Wave Netz hinzuzufügen, führen Sie die folgende Aktion durch:

Was ist Z-Wave?

Z-Wave ist der internationale Funkstandard zur Kommunikation von Geräten im intelligenten Haus. Dies ist ein Z-Wave Gerät und nutzt die im Quickstart angegebene Funkfrequenz.

Z-Wave ermöglicht eine sichere und stabile Kommunikation indem jede Nachricht vom Empfänger rückbestätigt wird (Zweiwege-Kommunikation) und alle netzbetriebenen Geräte Nachrichten weiterleiten (Routing) können, wenn eine direkte Funkbeziehung zwischen Sender und Empfänger gestört ist.

Dank Z-Wave können Produkte unterschiedlicher Hersteller miteinander in einem Funknetz verwendet werden. Damit ist auch dieses Produkt mit beliebigen anderen Produkten anderer Hersteller in einem gemeinsamen Z-Wave Funknetz einsetzbar.

Wenn ein Gerät die spezielle sichere Kommunikation unterstützt dann wird es immer dann mit einem anderen Gerät sicher kommunizieren, wenn dieses Gerät auch eine sichere Kommunikation unterstützt. Ansonsten wird aus Kompatibilitätsgründen auf einen normalen Kommunikation umgeschaltet.

Weitere Informationen wie Produktneugkeiten, Tutorials, Supportforen etc. erhalten Sie auf www.zwave.de.

Produktbeschreibung

Der Fibaro Wall Plug ist ein universeller Z-Wave kompatibler Zwischenstecker in Form eines Steckdosenadapters. Er kann überall eingesetzt werden, wo elektrische Geräte (max. elektrische Last bis 2,5 kW) gesteuert werden sollen. Er kann auch die Wirkleistung und den Stromverbrauch messen. Aufgrund des Mehrfarben-LED-Ringes ist der aktuelle Schaltzustand und Stromverbrauch des angeschlossenen Gerätes unmittelbar am Zwischenstecker ersichtlich. Der Fibaro Wall Plug kann mit einer Taste am Gehäuse oder einem beliebigen Z-Wave kompatiblen Controller gesteuert werden.

Vorbereitung auf die Installation des Gerätes

Bitte lesen Sie die Benutzeranleitung bevor Sie das Gerät in Betrieb nehmen.

Damit ein Z-Wave zu einem neuen Netz hinzugefügt werden kann muss es sich im Auslieferungs- oder Reset-Zustand befinden. Im Zweifel ist es sinnvoll, eine Exklusion durchzuführen, um das Gerät ganz sicher in diesem Zustand zu bringen. Diese Exklusion kann von jedem beliebigen Z-Wave Controller durchgeführt werden.

Zurücksetzen in den Auslieferungszustand

Dieses Gerät kann auch ohne Hilfe eines Controller in den Reset-Zustand zurückgeführt werden. Dies sollte jedoch nur dann gemacht werden wenn der Primärcontroller des Z-Wave-Netzes nicht mehr verfügbar oder defekt ist.

  1. Stecken Sie das Gerät in eine Steckdose.
  2. Halten Sie die B-Taste für 15-20 Sekunden, der LED-Ring leuchtet gelb.
  3. Lassen Sie die B-Taste los.
  4. Drücken Sie erneut kurz die B-Taste

Sicherheitswarnung für netzbetriebene Geräte

Achtung: Je nach nationalen Sicherheitsnormen kann es nur autorisierten und/oder ausgebildeten Techniker erlaubt sein, elektrische Installationen am Spannungsnetz vorzunehmen. Bitte informieren Sie sich vor der Installation über die Rechtslage.

Installation

  1. Stecken Sie das Gerät in eine Steckdose in der Nähe der zu steuernden Last.
  2. Auf dieser Stufen kann der Fibaro Wall Plug in das Z-Wave-Netzwerk inkludiert werden (siehe: Punkt III).
  3. Stecken Sie das elektrische Gerät in das Fibaro Wall Plug Modul und stellen Sie sicher, dass die elektrische Last des Gerätes nicht größer als 2500 W ist.
  4. Schalten Sie das Gerät auf die Position ON.
  5. Um das Gerät manuell zu betätigen, schalten Sie den Fibaro Wall Plug mit der B-Taste ein. Beim Einschalten des Wall Plug Moduls leuchtet der LED-Ring.
  6. Der LED-Ring zeigt die aktuelle Stromaufnahme an.
  7. Um das Gerät manuell auszuschalten, reicht es nur, die B-Taste am PLUG-Modul zu drücken.
  8. Beim Ausschalten des Wall Plug Moduls wird der LED-Ring ausgeschaltet.

Hinzufügen/Entfernen des Gerätes (Inklusion/Exclusion)

Im Auslieferungszustand ist das Gerät mit keinem Z-Wave-Netz verbunden. Damit es mit anderen Z-Wave Geräten kommunizieren kann, muss es in ein bestehendes Z-Wave Netz eingebunden werden. Dieser Prozess wird bei Z-Wave Inklusion genannt. Geräte können Netzwerke auch wieder verlassen. Dieser Prozess heißt bei Z-Wave Exklusion. Beide Prozesse werden von einem Controller gestartet, der dazu in einen Inklusion- bzw. Exklusion-Modus geschaltet werden muss. Das Handbuch des Controllers enthält Informationen, wie er in diese Modi zu schalten ist. Erst wenn der Controller des Z-Wave Netzes im Inclusion-Modus ist, können Geräte hinzugefügt werden. Das Verlassen des Netzes durch Exklusion führt zum Rücksetzen dieses Gerätes in den Auslieferungszustand.

Inklusion

Exklusion

Auto-Exklusion

Neben der normalen Inklusion unterstützt dieses Gerät sie so genannte Auto-inklusion. Dabei befindet sich das Gerät - sofern im Reset-Zustand - direkt nach dem Einschalten (Einlegen der Batterie oder Verbindung zum Stromnetz) im Inklusionmodus und kann von einem Controller einem Netz hinzugefügt werden. Dieser Modus wird nach einiger Zeit automatisch beendet.

Nutzung des Produktes

EINSTELLUNGEN UND ANZEIGE DES LED-RINGS

Der FIBARO Wall Plug ist mit einem LED-Ring zur Anzeige des Schaltzustandes und des aktuellen Stromverbrauchs des angeschlossenen Gerätes ausgestattet. Diese werden durch Änderung der LED-Farbe nach RGB-Palette signalisiert. Der LED-Ring signalisiert zudem die Reichweite des Gerätes gegenüber dem Z-Wave-Controller und das Aktivieren des thermischen Schutzes (Parameter Nr. 70).

Anzeigemodi des LED-Rings:

  1. Das Ein- und Ausschalten des Wall Plug Moduls wird mit der LED-Farbe gemäß Einstellungen der Parameter Nr. 60, 6 und 62 signalisiert.
  2. Bei Alarm leuchtet der Ring gemäß Einstellungen des Parameters 63.
  3. Wird der Stromzähler auf 0 gesetzt, so blinkt das Gerät zweimal grün.
  4. Wird der Plug in eine Steckdose gesteckt, wird die Inklusion in das Z-Wave-Netzwerk angezeigt. Blinkt der Ring grün, so wurde das Gerät in das Netzwerk inkludiert; andernfalls blinkt der Ring rot.
  5. Blinkt der LED-Ring gelb, so werden Daten gespeichert. Dies ist Teil der Softwareaktualisierung des Moduls.
  6. Blinkt der LED-Ring abwechselnd gelb und rot, so wurde thermische Warnung im Gerät aktiviert (bei Überlasten).
Die Ringbeleuchtung kann deaktiviert werden. Um die Beleuchtung auszuschalten:
  1. Stecken Sie das Gerät in eine Steckdose.
  2. Halten Sie die B-Taste für 2-5 Sekunden, der LED-Ring blinkt weiß.
  3. Lassen Sie die B-Taste los.
  4. Drücken Sie erneut kurz die B-Taste.
Das Relais des Moduls ändert seinen Status nicht. Um die Ringbeleuchtung erneut einzuschalten, gehen Sie analog vor.
ACHTUNG Bei manchen Controllern kann der Stromzähler i über Controllereinstellungen auf 0 gesetzt werden.

Der FIBARO Wall Plug zeigt auch die Z-Wave-Reichweite gegenüber dem Controller an. Um die Reichweite des Gerätes zu testen:

  1. Stecken Sie das Gerät in eine Steckdose
  2. Halten Sie die B-Taste für 10-15 Sekunden, bis der LED-Ring violett leuchtet.
  3. Lassen Sie die B-Taste los.
  4. Drücken Sie erneut kurz die B-Taste.
  5. Der Ring signalisiert die Z-Wave-Reichweite (Anzeigemodi der Reichweite siehe unten).
  6. Um den Testmodus zu verlassen, drücken Sie einmal kurz die B-Taste. In diesem Modus ändert das Relais seinen Status nicht.
Anzeigemodi der Reichweite:

Einige Hinweise bei Problemen

Die folgenden kleinen Hinweise können bei Problemen im Z-Wave Netz helfen.

  1. Stellen Sie sicher, daß sich das neue Gerät im Auslieferungszustand befindet. Im Zweifel lieber noch mals eine Exclusion ausführen.
  2. Wenn ein Gerät keine Verbindung aufbaut, prüfen Sie , ob Controller und neues Gerät auf der gleichen Funkfrequenz (Länderkennung) arbeiten.
  3. Entfernen Sie nicht mehr vorhandene Geräte als allen Assoziationsgruppen. Ansonsten werden Sie erhebliche Verzögerungen bei der Kommandoausführung spüren.
  4. Nutzer Sie niemals schlafende Batteriegeräte ohne Zentralsteuerung.
  5. FLIRS-Geräte dürfen nicht gepollt werden.
  6. Stellen Sie sicher, daß Sie genügend netzbetriebene Geräte haben, um die Vorteile der Funkvermaschung zu nutzen.

Assoziation - Geräte steuern sich untereinander

Z-Wave Geräte können andere Geräte direkt steuern. Diese direkte Steuerung heißt in Z-Wave Assoziation. In den steuernden Geräten muss dazu die Geräte-ID des zu steuernden Gerätes hinterlegt werden. Dies erfolgt in sogenannten Assoziationsgruppen. Eine Assoziationsgruppe ist immer an ein Ereignis im steuernden Gerät gebunden (Tastendruck oder Auslösen eines Sensors). Bei Eintritt dieses Ereignisses wird an alle in einer Assoziationsgruppe hinterlegten Geräte ein Steuerkommando - meist ein BASIC SET - gesendet.

Assoziationsgruppen:

Gruppen-Nummer Max. Anzahl Geräte Beschreibung
1 5 Wird dem Modulstatus zugeordnet – sie ermöglicht das Aussenden eines Steuerungsframes an das assoziierte Gerät bei jeder Änderung des Gerätestatus – Einschalten/Ausschalten.
2 5 Ermöglicht das Aussenden eines Steuerungsframes an das assoziierte Gerät je nach aktueller Stromaufnahme des Gerätes (Konfiguration durch erweiterte Parameter Nr. 50, 51 und 52). 
3 1 Meldet den Relaisstatus. Der Gruppe kann nur ein Gerät zugeordnet werden und das ist in der Regel der Z-Wave-Controller. Es wird nicht empfohlen, diese Assoziationsgruppe zu modifizieren. 

Configuration Parameters

Z-Wave Produkte können direkt nach der Inklusion im Netz verwendet werden. Durch Konfigurationseinstellungen kann das Verhalten des Gerätes jedoch noch besser an die Anforderungen der Anwendung angepasst und zusätzliche Funktionen aktiviert werden.

WICHTIG: Manche Steuerungen erlauben nur die Konfiguration von vorzeichenbehafteten Werten zwischen -128 und 127. Um erforderliche Werte zwischen 128 und 255 zu programmieren, muss der gewünschte Wert minus 256 eingegeben werden. Beispiel: um einen Parameter auf einen Wert von 200 zu setzen, müsste der Wert 200-256 = -56 eingegeben werden, wenn nur positive Werte bis 128 akzeptiert werden. Bei Werten von 2 Byte Länge wird die gleiche Logik angewandt: Werte über 32768 werden als negative Werte angegeben.

Parameter 1: Immer AN

Wenn aktiviert, schaltet der Wall Plug Dauerlast ein und reagiert nicht mehr auf Steuerungsframes sowie auf manuelles Ausschalten mit der Taste. Bei aktiver Immer AN-Funktion wird der Wall Plug zum Leistungs- und Strommesser. Wird diese Option eingestellt, so wird die Last bei Alarmmeldung anderer Z-Wave-Geräte nicht abgeschaltet (die Einstellung des Parameters 35 wird ignoriert). Im Immer AN-Modus kann das Gerät nur beim Überschreiten der vom Nutzer festgelegten Leistung ausgeschaltet werden (Parameter 70). Die Last kann durch das Drücken der Taste und das Aussenden eines Steuerungsframes erneut eingeschaltet werden. Standardgemäß ist die Überlastabschaltung jedoch inaktiv.
Grösse: 1 Byte, Voreingestellt: 1

Wert Beschreibung
0 Aktiv
1 Inaktive

Parameter 16: Zurück zu altem Status nach Stromausfall.

Der Parameter definiert das Verhalten des Wall Plug Moduls nach einem Stromausfall.
Grösse: 1 Byte, Voreingestellt: 1

Wert Beschreibung
0 der Wall Plug speichert den alten Gerätestatus nach einem Stromausfall nicht. Die Last bleibt inaktiv.
1 der Wall Plug speichert den alten Gerätestatus nach einem Stromausfall. Die alte Last wird wieder eingestellt.

Parameter 34: Reaktion auf Alarme

Der LED-Ring signalisiert den Z-Wave-Alarm gemäß Einstellungen des Parameters 63. Standardgemäß wird der Streifenwagen-Effekt eingestellt (rot, blau und weiß). Die Last wird gemäß Einstellungen des Parameters 35 geändert. Standardgemäß wird die Last nicht geändert. Der Wall Plug signalisiert den Alarm über den im Parameter 39 festgelegten Zeitraum, (standardgemäß 10 Minuten), es sei denn der Alarm wird früher deaktiviert. Der Wall Plug kann zudem den Alarmstatus durch das Drücken der B-Taste für 2-5 Sekunden verlassen.

Der Parameter legt Z-Wave-Alarmtypen fest, auf welche der Wall Plug reagieren wird.

Der Wert des Feldes kann die Summer der oben genannten Werte sein, z.B. der Wert 5 = 1 + 4 bedeutet, dass der Plug auf den allgemeinen und CO-Alarm reagiert.

Grösse: 1 Byte, Voreingestellt: 63

Wert Beschreibung
0 - 63 Wert 1 - allgemeiner Alarm, - Wert 2 - Rauchalarm, - Wert 4 - CO-Alarm, - Wert 8 - CO2-Alarm, - Wert 16 - Übertemperaturalarm, - Wert 32 - Überflutungsalarm - Wert 63 - das Gerät reagiert auf alle Arten von Alarmframes

Parameter 35: Antwort des Wall Plug Moduls auf Alarmmeldung

Der Parameter legt die Einstellung der Last (Statusänderung) fest.
Grösse: 1 Byte, Voreingestellt: 0

Wert Beschreibung
0 Keine Reaktion.
1 Aktivieren Sie das angeschlossene Gerät. Der Plug arbeitet normal. Der Ring signalisiert den Alarm für eine bestimme Zeit (Parameter 39) oder bis zu seinem Deaktivieren.
2 Schalten Sie das angeschlossene Gerät aus. Der Plug arbeitet normal. Der Ring signalisiert den Alarm für eine bestimme Zeit (Parameter 39) oder bis zu seinem Deaktivieren
3 Schalten Sie ein und aus das angeschlossene Gerät mal in der Sekunde. Der Wall Plug sendet keine Reports über die Last und Änderung der Leistung sowie reagiert nicht auf Steuerungsfra mes. Nach Ablauf der vorgegebenen Zeit (Parameter 39) oder nach dem früheren Deaktivieren des Alarms, wird die Last zurück zum alten Status gesetzt.

Parameter 39: Alarmdauer

Der Parameter legt die Alarmdauer des Wall Plug Moduls fest. Meldet das Z-Wave-Gerät den Alarm und wird zugleich die Alarmdauer eingestellt, so wird dieser Parameter ignoriert.
Grösse: 2 Byte, Voreingestellt: 600

Wert Beschreibung
1 - 65535 in sekunden

Parameter 40: Immediate power report

Das Aussenden von Reports an den Hauptcontroller der momentanen Leistung, welche vom angeschlossene Gerät aufgenommen wurde. Die standardgemäßen Parameterwerte werden so zugeordnet, die Werte der momentanen Leistung in der Echtzeit anzuzeigen und zugleich das Z-Wave-Netzwerk nicht zu belasten. Die Standardeinstellungen eignen sich für die meisten angeschlossenen Geräte. In Sonderfällen müssen Standardwerte geändert werden, um das Z-Wave-Netzwerk optimal nutzen zu können. In Extremfällen wird es empfohlen, das Aussenden von Reports völlig auszuschalten und das Abfragen nach Stromverbrauch in der Systemzentrale zu konfigurieren sowie periodische Reports einzustellen. Der Fibaro Wall Plug sendet Reports über den Stromverbrauch in bestimmten Zeitabständen aus. Die unten genannten Parameter ermöglichen dem Nutzer, Zeit und Art von Reports zu definieren. 

Sofortiger Report über den Stromverbrauch. Der Parameter definiert, um wie viel Prozent sich der Stromverbrauch ändern muss, damit ein Report über dessen Wert an die Zentrale mit höchster Priorität gesendet wird. Bei Standardeinstellungen sendet der Fibaro Wall Plug sofort eine Meldung über den Wert des Stromverbrauchs, wenn sich dieser um mindestens 80% ändert.

Grösse: 1 Byte, Voreingestellt: 80

Wert Beschreibung
1 - 100 in %

Parameter 42: Standard gemäßes aussenden von Reports über den Stromverbrauch.

Der Parameter definiert, um wie viel sich der Stromverbrauch ändern muss, damit ein Report über seinen Wert an die Zentrale gesendet wird. Bei Standardeinstellungen wird ein Report gesendet, wenn sich dessen Wert um 15% ändert. Standardgemäß kann der Wert maximal fünfmal in 30 Sekunden berichtet werden. 
Grösse: 1 Byte, Voreingestellt: 15

Wert Beschreibung
100 Der Wert von 100 (100%) bedeutet, dass Reports dieser Art deaktiviert sind.
1 - 99 in %

Parameter 43: Zeitintervall zum Senden eines Reportes über den Stromverbrauch

Der Parameter legt das Zeitintervall fest, in dem Reports über den Stromverbrauch gemäß Parameter 42 gesendet werden. Standardgemäß sendet der Wall Plug 5 Reports in 30 Sekunden aus, wenn sich die Stromaufnahme um mindestens 15% ändert.
Grösse: 1 Byte, Voreingestellt: 30

Wert Beschreibung
1 - 254 Zeit in Sekunden
1 - 254 0.01-2.54kWh, schrittgröße 0.01kWh

Parameter 45: Änderung in der Stromaufnahme durch gesteuerte Geräte

Der neue, gemeldete Stromverbrauch wird anhand des letzten gesendeten Wertes berechnet.
Grösse: 1 Byte, Voreingestellt: 10

Wert Beschreibung
1 - 254 0.01-2.54kWh, step 0.01kWh
255 die Reports über Verbrauchsänderung werden nicht ausgesendet. Der Report über den Wert kann nur nach Abfragen gesendet werden.

Parameter 47: Zeitintervall zwischen den Reports über die momentane Wirkleistung und den Stromverbrauch.

Der Parameter legt das Zeitintervall zwischen den Reports fest, die ohne Änderung im Verbrauch ausgesendet werden. Das bedeutet, dass die Reports bei unbekannter Stromaufnahme des Gerätes einmal in der Stunde gesendet werden.
Grösse: 2 Byte, Voreingestellt: 3600

Wert Beschreibung
1 - 65534 in Sekunden
65535 keine periodische Reports. Report nur bei Änderung der Leistung/des Stromverbrauchs (nach Parametern 40, 42, 43 i 45) oder nach Abfragen (Polling)

Parameter 49: Messen des Eigenstromverbrauchs des Wall Plug Moduls.

Der Parameter legt fest, ob bei der Messung des Stromverbrauchs auch der Eigenstromverbrauch des Fibaro Wall Plugs berücksichtigt werden soll. Der gemessene Stromverbrauch wird zur Stromaufnahme des angeschlossenen Gerätes addiert.
Grösse: 1 Byte, Voreingestellt: 0

Wert Beschreibung
0 Inaktive
1 Aktiv

Parameter 50: DOWN Wert

Der Status der assoziierten Geräte der 2. Assoziationsgruppe kann von der Stromaufnahme des angeschlossenen Gerätes abhängig sein. Diese Funktion kann am Beispiel eines Fernsehers dargestellt werden, dessen Ausschalten zum Ausschalten der Raumbeleuchtung führen kann. Der Nutzer definiert zwei Leistungsschwellwerte UP und DOWN. Dann kann die Reaktion auf das Überschreiten der Leistungsschwellwerte im Parameter 52 definiert werden.

Unterer Leistungsschwellwert – im Parameter 52 genutzt.


Grösse: 2 Byte, Voreingestellt: 300

Wert Beschreibung
0 - 25000 0-2500W, Schrittgröße 0.1W

Parameter 51: UP Wert

Oberer Leistungsschwellwert – im Parameter 52 genutzt.
Grösse: 2 Byte, Voreingestellt: 500

Wert Beschreibung
0 - 25000 0.1-2500W, Schrittgröße 0.1W

Parameter 52: Konfiguration des Verhaltens beim Überschreiten der festgelegten Leistungsschwellwerte

Konfiguration des Verhaltens beim Überschreiten der festgelegten Leistungsschwellwerte
Grösse: 1 Byte, Voreingestellt: 6

Wert Beschreibung
0 Inaktiv
4 Schalten Sie die assoziierten Geräte aus, wenn die Leistung über dem UP Wert liegt (Parameter 51)
2 Schalten Sie die assoziierten Geräte aus, wenn die Leistung unter dem DOWN Wert liegt (Parameter 50)
3 Schalten Sie die assoziierten Geräte ein, wenn die Leistung über dem UP Wert liegt (Parameter 51).
4 Schalten Sie die assoziierten Geräte aus, wenn die Leistung über dem UP Wert liegt (Parameter 51).
5 Kombination der Optionen 1 und 4. Schalten Sie die assoziierten Geräte ein, wenn die Leistung unter dem DOWN Wert liegt (Parameter 50). Schalten Sie die assoziierten Geräte aus, wenn die Leistung über dem UP Wert liegt (Parameter 51).
6 Kombination der Optionen 2 und 3. Schalten Sie die assoziierten Geräte aus, wenn die Leistung unter dem DOWN Wert liegt (Parameter 50). Schalten Sie die assoziierten Geräte ein, wenn die Leistung über dem UP Wert liegt (Parameter 51).

Parameter 60: Leistungsschwellwert für violettes Blinken.

Die Funktion ist alternativ, wenn die Werte 0 oder 1 im Parameter 61 eingestellt wurden.
Grösse: 2 Byte, Voreingestellt: 25000

Wert Beschreibung
1000 - 32000 100-3200W, Schrittgröße 0.1W

Parameter 61: LED-Ring-Farbe im Einschaltzustand


Grösse: 1 Byte, Voreingestellt: 1

Wert Beschreibung
0 Die Farbe wechselt entsprechend der Wirkleistungsaufnahme des gesteuerten Gerätes. Sprunghafte Änderung der Farben
1 Die Farbe wechselt entsprechend der Wirkleistungsaufnahme des gesteuerten Gerätes. Reibungslose Übergänge zwischen den Farben unter Nutzung der zur Verfügung stehenden Farbpalette.
2 Weiß
3 Rot
4 Grün
5 Blau
6 Gelb
7 Cyan
8 Magenta
9 Aus

Parameter 62: LED-Ring-Farbe im Ausschaltzustand


Grösse: 1 Byte, Voreingestellt: 8

Wert Beschreibung
10 - 65535 1-6553.5W, Schrittgröße 0.1W
1 Weiß
2 Rot
3 Grün
4 Blau
5 Gelb
6 Cyan
7 Magenta
8 Aus

Parameter 63: LED-Ring-Farbe bei Z-Wave-Alarmmeldungen


Grösse: 1 Byte, Voreingestellt: 1

Wert Beschreibung
0 Keine Farbänderung. Die Ringfarbe ist von den Parametern 61 oder 62 abhängig.
1 Blinkend - rot/blau/weiß (voreingestellt)
2 Weiß
3 Rot
4 Grün
5 Blau
6 Gelb
7 Cyan
8 Magenta
9 Aus

Parameter 70: Oveload safety switch

Beim Aktivieren dieser Funktion wird die Überlast nach Überschreiten der definierten Leistung abgeschaltet. Sie wird sogar im „Immer AN”-Modus abgeschaltet (Parameter 1). Die Überlast kann durch das Drücken der Taste oder das Aussenden eines Steuerungsframes abgeschaltet werden. Voreingestellt ist die Funktion inaktiv. 

ACHTUNG Der oben genannte Parameter kann die Funktion des Leistungsschutz- oder Kurzschlussschalters nicht erfüllen. Der Stromkreis soll zusätzlich gegen Überlastströme und Kurzschlüsse gesichert werden. 

ACHTUNG Liegt der Wert über 32000 (3200W), ist die Funktion inaktiv.
Grösse: 2 Byte, Voreingestellt: 65535

Wert Beschreibung
10 - 65535 1-6553.5W, step 0.1W

Technische Daten

Abmessung 43x43x65 mm
Gewicht 55 gr
Z-Wave Hardware Platform ZM5202
EAN 5902020528647
IP Klasse IP 20
Betriebsspannung 230 V
Schaltbare Last 2500 W
Gerätetyp On/Off Power Switch
Generische Geräteklasse Binary Switch
Spezielle Geräteklasse Binary Power Switch
Firmware Version 03.02
Z-Wave Version 04.05
Zertifizierungs-ID ZC10-16035016
Z-Wave Produkt Id 0x010f.0x0602.0x1001

Unterstützte Kommandoklassen

  • Basic
  • Application Status
  • Switch Binary
  • Sensor Multilevel
  • Meter
  • Crc 16 Encap
  • Association Grp Info
  • Device Reset Locally
  • Zwaveplus Info
  • Configuration
  • Alarm
  • Manufacturer Specific
  • Powerlevel
  • Firmware Update Md
  • Association
  • Version
  • Multi Channel Association
  • Security

Erklärung einiger Z-Wave-Begriffe

  • Controller... ist ein Z-Wave-Gerät mit erweiterten Fähigkeiten zur Verwaltung eines Netzes. Dies sind in der Regel Gateways oder Fernbedienungen. Batteriegespeiste Wandschalter können auch Controller sein.
  • Slave... ist ein Z-Wave-Gerät mit erweiterten Fähigkeiten zur Verwaltung eines Netzes. Es gibt Sensoren, Aktoren und auch Fernbedienungen als Slaves.
  • Primärcontroller (engl. Primary Controller)... ist der zentrale Netzverwalter des Z-Wave-Netzes.
  • Inklusion (eng. Inclusion)... ist der Prozess des Einbindens eines neuen Gerätes ins Z-Wave-Netz.
  • Exklusion (engl. Exclusion)... ist der Prozess des Entfernens eines Gerätes aus dem Z-Wave-Netz.
  • Assoziation (engl. Association)... ist eine Steuerbeziehung zwischen einem steuernden und einem gesteuerten Gerät. Die Information dazu wird im steuernden Gerät in einer Assoziationsgruppe hinterlegt.
  • Wakeup Notifikation (engl. Wakeup Notification) ... ist eine spezielle Funknachricht, mit der ein batteriegespeistes Gerät bekanntmacht, daß es im Aufwachstatus ist und Z-Wave-Nachrichten empfangen kann.
  • Node Information Frame... ist eine spezielle Funknachricht, mit der ein Z-Wave-Gerät seine Geräteeigenschaften bekanntgibt.